Lübecker Nachrichten  Meldungen und Nachrichten für Schlutup 2013
.01.2013 Schlutup wieder eingezäunt Anwohner entsetzt über Wildschutz am Ortseingang. Das Areal um den Ortseingang Schlutup ist mit Wildschutzzäunen versehen.   © Rindfleisch „Das sieht nicht nur schlimm aus, ich verstehe auch den Nutzen nicht“, ärgert sich der Schlutuper Christoph Rindfleisch. Gemeint ist die umfangreiche Zaunanlage am Ortseingang, die im Zuge des Neubaus der Umgehungsstraße installiert wurde. Entlang der Straße soll jetzt ein beidseitiger, knapp zwei Meter hoher Wildzaun die Tiere daran hindern, die Fahrbahn zu überqueren. Außerdem wurden Froschfangzäune, ein Tunnel und eine Brücke gebaut. Und auch das Regenrückhaltebecken ist eingezäunt. „Das hier erinnert mich an dunkle DDR-Zeiten“, sagt Christoph Rindfleisch. Er sei in Schlutup in den vergangenen Jahren nicht einem Frosch, Wildschwein oder Reh begegnet. Er hätte sich wenigstens einen niedrigeren Zaun gewünscht. Schon im Oktober hatten sich Anwohner über den neuen Zaun entlang des Breitlings beschwert (die LN berichteten). Sie halten den etwa 100 Meter langen Wildschutz entlang des Uferabschnitts nicht nur für sinnlos. „Er versperrt uns auch den Zugang zum Wasser“, sagt Tobias Michelsen. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr beruft sich auf den Planfeststellungsbeschluss, der eingehalten werden müsse. Die Schlutuper werden sich wohl an die Zäune gewöhnen müssen. hp Hannelore Pohl
24.01.2013 Schlutups Schwimmer in guter Frühform Nachwuchs zeigt Können auf Langbahn in Bremen, Masters-Glanz in Mölln. Vier Starts, vier Siege: Marjolin Kutz überzeugt in Mölln. © cpe Christian Peters
30.01.2013 Ein Stadtteil im Aufwind: In Schlutup geht es voran Der neue Marktplatz ist nur ein Zeichen für den positiven Wandel. Auch in diesem Jahr soll es viele Veranstaltungen und Projekte geben. Blicken optimistisch in die Zukunft: Achim März, Ingrid Schatz und Anette Röttger. © Schülermann Bis auf den letzten Platz belegt waren die Räume der AWO in Schlutup. Ingrid Schatz (CDU) hatte zum Neujahrsempfang geladen, um über das vergangene und das kommende Jahr zu sprechen. „Schlutup macht das Wir aus“, sagt die Wahlkreiskandidatin. Sie setze auf den Zusammenhalt aller in der Gemeinde — auch Anette Röttger, Kreisvorsitzende der CDU in Lübeck, rief dazu auf, die Bürger an einen Tisch zu holen. „2012 war ein erfolgreiches Jahr“, sagt Achim März. So wurde zum Beispiel der Marktplatz aufwendig überplant und umgebaut. Binnen kürzester Zeit wurde das Vorhaben umgesetzt. Zudem habe die „Stadt der Wissenschaft“ dem Stadtteil eine Menge Aufwind gegeben, so der Leiter des Gemeinnützigen Vereins Lübeck-Schlutup. Auch die öffentliche Wahrnehmung habe dafür gesorgt, dass es vorangehe — mitunter durch die mit „Stadt der Wissenschaft“ verbundenen Projekte. „Diese Projekte sind es wert, sie in das Jahr 2013 zu tragen“, sagt März. Ein Ziel sei es, die „Stadt der Wissenschaft“ weiterzuführen, um „zu helfen, die Welt zu verstehen“. Erfreulich sei auch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken gewesen. So konnte ein Plan für eine bessere Busverbindung erarbeitet und umgesetzt werden. Veranstaltungen, die es auch in 2012 bereits gab, werde es wieder geben. Ab März sollen jeden Monat Veranstaltungen angeboten werden — von Ortsrundgängen bis hin zu einem Fotovortrag über Luftaufnahmen vom Stadtteil. Auch ein interkulturelles Fest, bei dem die Schlutuper Bürger unterschiedlicher Nationalitäten zusammenkommen sollen, soll 2013 stattfinden. Das 2012 erfolgreiche Marktfest soll es in diesem Jahr erneut geben. „Schlutup soll sich nach außen präsentieren“, sagt Ingrid Schatz. Gemeinsam seien sie auf einem guten Weg — die geplanten Veranstaltungen sollen dazu beitragen. „Schlutup hat tolle Geschichten. Die gilt es zu erzählen“, sagt Achim März. Anette Röttger blickt indes optimistisch auf das bevorstehende Wahljahr: Der Dialog untereinander und das Schlutuper Wir-Gefühl seien erfolgversprechend. phs
04.02.2013 Coole Kugeln und heiße Wettkämpfe beim Bouleturnier Beim TuS Lübeck beweisen 50 Teilnehmer aus Norddeutschland ihr Können. Bei drei Grad eine besondere Herausforderung. Von den Feuerkörben ziehen Rauchschwaden über den Platz, und rund 50 Leute aus dem ganzen Norden stehen in Grüppchen zusammen. Immer wieder klingt das laute Klacken von Eisen auf Eisen durch die drei Grad kalte Vormittagsluft. Manchmal mischt sich ein „Uhii“ oder „Bravo“ dazwischen. Beim Turn- und Sportverein von 1893 (TuS Lübeck) wird das 16. Eisbouleturnier ausgetragen. Schnee oder Eis liegen an diesem Tag zwar nicht auf der rund 400 Quadratmeter großen Fläche, trotzdem ist es sau-kalt. Oder auch: schweinchen-kalt. Denn um das Schweinchen, die kleine gelbe oder grüne Kugel, dreht sich heute alles. „Je näher die Boulekugeln der eigenen Mannschaft am Schweinchen liegen, desto höher die Punkte“, erklärt Vereinsmitglied Klaus Specht. 2007 wurde die Boule-Sparte beim TuS gegründet, ein Fan des Sportes ist Specht viel länger. Dazu fallen ihm viele Gründe ein: „Gruppendynamik, Spielvariationen, Frischlufterlebnis“, zählt er auf und erinnert sich an Sommerspiele bis Mitternacht. Aber heute ist ein Wintertag, und gekämpft wird bis zur frühen Dämmerung. Da werden selbst dem größten Fan die Hände klamm. „Die Kugeln sind aus Eisen, und die Wenigsten können mit Handschuhen spielen“, sagt Specht mit Blick aufs Feuer. Hier werden im Laufe des Tages keine Würstchen gegrillt, sondern Boule-Kugeln angewärmt. „So lässt sich einfach besser spielen.“ Damit später trotzdem alle satt werden, hat das Catering-Team belegte Brötchen, Kaffee, Kuchen und mehr vorbereitet. Der 15- jährige Lennart hat geholfen und ist schon seit 7.30 Uhr munter im Einsatz. Doch noch ist keine Zeit für Pause. Spartenleiter Frank Repenning hat die Verteilung der Gruppen auf den zwölf Bahnen verkündet, und alle Teilnehmer sind konzentriert. „Man muss den Boden lesen“, erklärt Specht, während die Kugeln mal flach, mal hoch durch die Luft fliegen. Wo könnte sie landen, wo könnte sie liegenbleiben, oder wo stört eine Unebenheit? Das sind die Fragen, die hier interessieren. Mancher stellt sie sich mit Zigarillo im Mund, andere mit spitzen Lippen oder zusammengekniffenen Augen. Repenning liebt neben der Konzentration auch das Taktische, die Ausdauer und das Abschalten. „Man bekommt den Kopf prima frei“, sagt er und lässt seine Kugel durch die Luft fliegen. Wieder ist ein sattes „Klack“ zu hören, und Repenning lächelt. Aus gutem Grund auch bei der späteren Siegerehrung, denn der Spartenleiter hat das Turnier gewonnen. Cosima Künzel
Für echte Fans gibt es kein schlechtes Wetter. Norbert Lorenz (59) spielt seit 19 Jahren Boule und gehört zu den rund 50 Teilnehmern aus dem ganzen Norden, die beim TuS-Turnier dabei sind.                                               Fotos: Cosima Künzel
Welche Kugel liegt näher am Schweinchen? Klaus Specht (l.) und Michael Bischoff messen aus
05.02.2013 Halt, hier Grenzmuseum! Von der Creme bis zum Haarnetz Nach Umbau und Modernisierung ist die Schlutuper Dokumentationsstätte wieder geöffnet. Die Ausstellung zwischen Schrecken und Nostalgie soll weiter ausgebaut werden. Cosima Künzel
26.02.2013 Zwei Vereine in Not: Wo sollen die Sportler trainieren? Der TSV Schlutup muss auf neuen Rasen warten. Der TSV Travemünde bangt um den Hallen-Neubau. Kein Spiel möglich: Anfang November zerstörten Wildschweine den Rasenplatz des TSV Schlutup. Vorsitzender Volker Krause. „Der Verein ist gebeutelt.“ Mindestens ein Jahr ist der Platz nicht zu nutzen.   © Ulf-Kersten Neelsen Das war ein Schock im November vergangenen Jahres: Wildschweine hatten den Rasenplatz des TSV Schlutup in einen Acker verwandelt. Jetzt folgt der nächste Schock: Die Stadt kann wegen ihrer angespannten Finanzen keinen knapp 187 000 Euro teuren Rollrasen spendieren, sondern begnügt sich mit der rund 88 000 Euro teuren Aussaat eines neuen Rasens. „Eine Bespielung des Sportplatzes ist voraussichtlich erst wieder im nächsten Jahr möglich“, erklärt die Sportverwaltung der Stadt. Der Bereich Stadtgrün veranlasst gerade die Ausschreibungen. „Wir werden alles daran setzen, den Platz so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen“, sagt Friedrich Thorn, Bereichsleiter Sport und Schule. „Wir können nicht über ein Jahr auf den Sportplatz verzichten“, klagt TSV-Vorsitzender und BfL-Fraktionschef Volker Krause. Er bezweifelt, dass der neue Rasen in einem Jahr angewachsen ist. „Dafür will ich eine Zusage“, fordert der Vereinschef. 1158 Mitglieder zählt der TSV Schlutup, darunter allein 13 Fußballmannschaften. „Die können nicht alle auf den Kunstrasenplatz.“ Der Verein bangt jetzt um die Mini-WM im Juni 2014. Das große Pfingstturnier der Handballer und die Sportabzeichen-Abnahme der Leichtathleten fallen auf jeden Fall aus. Krause: „Dadurch verlieren wir Einnahmen für unsere Jugendabteilung.“ Der TSV Schlutup ist ein gebranntes Kind. „Wir konnten schon ein Jahr die Sporthalle am Krümmling nicht nutzen“, wettert Krause, „wir mussten für 10 000 Euro Hallenzeiten in Selmsdorf, Lüdersdorf und Kücknitz mieten und für unsere Mitglieder die Tunnelmaut übernehmen.“ Der Verein habe Mitglieder verloren. Das befürchtet der Vereinsvorsitzende auch, wenn der TSV Schlutup auf den langsam nachwachsenden Rasen warten muss. Krause: „Ich weiß nicht, was ich machen soll.“ Entsetzen herrscht beim TSV Travemünde. Die Stadt will den vor mehr als drei Jahren zugesagten Zuschuss zum Neubau eines Sporthalle von 350 000 auf 60 000 Euro absenken. „Dann können wir die neue Halle nicht bauen und sind völlig blockiert“, warnt Vereinsvorsitzender Markus Hellwich. „Wenn der Zuschuss von 350 000 Euro wegfällt, fällt auch die Halle weg“, sagt Oliver Prieur (CDU), „davon sind 350 Sportler betroffen, darunter 200 Jugendliche.“ Seit Jahren plant der zweitgrößte Verein Lübecks eine neue Halle. Zunächst sollte es eine große Dreifeldhalle werden. Die kann der Verein aber nicht finanzieren. Jetzt soll es eine kleine Einfeldhalle werden — bezahlt aus Mitteln der Possehl- Stiftung, des Vereins, des Landessportverbandes und der Stadt. 1,5 Millionen soll die Halle kosten. Der Verein steht unter Druck, denn die bislang genutzte marode Halle der Grundschule Steenkamp ist seit Jahresbeginn gesperrt. Die zwei anderen Travemünder Hallen sind belegt, auch in Kücknitz gibt es laut Stadt keine Ersatzzeiten. Ein Ausweichen auf Hallen im weiteren Stadtgebiet hält auch die Verwaltung für unrealistisch, da 34 Prozent der TSV- Mitglieder Kinder und Jugendliche sind. Durch den Verzicht auf die große Sporthalle sei die Geschäftsgrundlage weggefallen, sagt Sportsenatorin Annette Borns (SPD): „Wir haben eine veränderte Situation. Andere Vereine bekommen auch nur 60 000 Euro.“ Der Deal sei geplatzt, erklärt Ingo Schaffenberg (SPD), „wir müssen alle Vereine gleich behandeln.“ Die Bürgerschaft soll morgen entscheiden. Nicht der erste Überfall Viermal wühlten Wildschweine bereits auf dem Rasenplatz des TSV Schlutup. Bisher waren nur kleine Flächen betroffen. Anfang November 2012 hätten die Schweine mehrere Nächte hintereinander auf dem Platz gewütet, bis die Stadt einen Zaun zog. Vereinschef Volker Krause: „Hätte die Stadt früher reagiert, wäre der Schaden geringer.“ Kai Dordowsky
02.03.2013 Wettkampf mit großer Freude an kleinen Booten Seglerverein „Trave“ veranstaltet in Schlutup die zweitägige Deutsche Meisterschaft der Mini-Folkeboote. Schlutup . Die wahren Fans der Folkeboote segeln auch im Winter. Zwar mit den kleinen Versionen der Segelschiffe, aber mit Maxi-Begeisterung. Zur Deutschen Meisterschaft der Mini-Folkeboote sind 21 Teilnehmer aus ganz Nord- und Mitteldeutschland zum Seglerverein Schlutup gekommen. „Die meisten Segler, die hier mitmachen, haben das gleiche oder ein ähnliches Boot auch in groß“, erklärt Wettfahrtleiter Michael Goldbach an Seite von Organisator Heino Haase vom veranstaltenden Seglerverein Trave. Zur Meisterschaft zieht die Männer nicht nur die Freude am Segeln, sondern auch die Möglichkeit eines winterlichen Trainings für Taktik und Manöver. Und so stehen die Teilnehmer vergnügt am Wasser und schauen auf die Schlutuper Wiek. Der Wind weht eisig, aber die Segler sind mit Mützen, Handschuhen und Gummihosen gegen die Kälte gerüstet. Auf dem Wasser gibt es eine Ziel- und Start-Linie und verschiedene Bojen, die nach einem vorgeschriebenen Kurs umfahren werden müssen. Das geschieht per Fernsteuerung, mit der die Teilnehmer die weißen Segel ihrer MiniBoote fieren oder dichtholen können und die Boote steuern. Es gibt mehrere Durchgänge und Gruppen, die auch heute noch weiterkämpfen. Während Jan-Henning Draeger (48) aus Lübeck mit seinem Boot „54 gelb“ schon „lange dabei“ ist, nennt sich Robert Kühns (52) aus Berlin einen „Neueinsteiger“. Er hat sich sein Mini Folkeboot „907“ gerade erst gekauft. Aber jetzt können beide nicht mehr plaudern: 90 Sekunden werden rückwärtsgezählt, und los geht es zur nächsten Runde. Cosima Künzel
Viele Segler besitzen auch eine Großversion der Boote. Die Meisterschaft ist Spaß und Training. Robert Kühns (l.) aus Berlin spricht mit Wettfahrtleiter Michael Goldbach. Fotos: Cosima Künzel
08.04.2013 Schlutuper prügelte Polizisten ins Krankenhaus Am Sonntag hat ein 26-Jähriger in Schlutup mit einer Schreckschusspistole auf ein Pärchen geschossen. Danach verletzte er zwei Polizisten.   Schlutup. Gegen 8 Uhr alarmierte das junge Paar, beide 23 Jahre alt, die Polizei. Beide schilderten, dass sie bei einem Bekannten übernachtet hätten. Am Morgen habe ihr Gastgeber plötzlich mit der Schreckschusswaffe hantiert und dreimal in das Zimmer, in dem das Paar schlief, gefeuert. Die Waffe hatte der 23-Jährige Gast am Abend zuvor mitgebracht. Der 26-Jährige traf seine Besucher zum Glück nicht. Allerdings klagten die 23-Jährigen über gereizte Augen und wollten später zum Arzt. Die Polizisten wollten den 26-jährigen Mieter zur Rede stellen. Doch der öffnete trotz mehrfachen Zurufen nicht die Wohnungstür. Ein Beamter musste sie aufdrücken. In der Wohnung schlug den Polizisten eine Wolke Reizgas entgegen. Der Lübecker saß mit verschränken Armen im Wohnzimmer und schrie den Beamten Beleidigungen entgegen. Im Schlafzimmer fanden die Beamten neben der Schreckschusswaffe noch einen verbotenen „Polenböller“ und eine Cannabispflanze. Als sie den 26-Jährigen festnehmen wollten, trat er um sich, griff die Polizisten an, bespuckte und beleidigte sie. Anschließend sollte der Mann zum Polizeigewahrsam nach Lübeck gebracht werden.  In Handschellen versuchte der Täter während der Fahrt nach dem hinten sitzenden Kollegen zu treten, ihn mit Kopfstößen zu verletzten und anzuspucken. Auch auf dem Weg in das Behördenhochhaus gab er seinen Widerstand nicht auf. Zwei Beamte verletze der Täter so, dass sie in die Uniklinik Lübeck mussten. Ein Beamter ist so schwer verletzt, dass er zurzeit nicht dienstfähig ist. Ein Alkohol-Test beim Arzt ergab einen vorläufigen Promillewert von 1,4. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen und der Blutprobenentnahme wurde der 1,91 Meter große und 119 Kilo schwere Schlutuper bis kurz vor 12 Uhr in Gewahrsam genommen. Dann hatte er sich beruhigt und konnte entlassen werden. Eine Strafanzeige mit einem sich anschließenden Ermittlungsverfahren folgt. Die beschlagnahmte Schreckschusspistole ist waffenscheinpflichtig. Hierzu wird nun gegen den Besitzer, den zuvor erwähnten 23-jährigen Lübecker, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
15.04.2013 Von der Straße abgekommen: Betrunkener rammt Eiche Im Lübecker Stadtteil Schlutup hat ein 43-Jähriger in einer Rechtskurve offenbar die Kontrolle über seinen VW Jetta verloren und ist gegen einen Baum geprallt. Der Mann war alkoholisiert und musste seinen Führerschein abgeben.    © Holger Kröger Lübeck. Der Unfall passierte laut Polizei etwa um 1 Uhr in der Nacht zu Sonntag auf der Karlsruher Straße in Richtung Mecklenburger Straße. Der 43-Jährige kam nach links von der Fahrbahn ab, rutschte in die Böschung und stieß mit dem Jetta frontal gegen eine 40 Zentimeter dicke Eiche. Der Fahrer blieb unverletzt, "der Baum wurde an der Rinde beschädigt", sagt Polizeisprecherin Carola Aßmann. Die hinzugerufenen Beamten maßen bei dem 43-Jährigen einen Atemalkoholwert von 1,16 Promille, eine Blutprobe wurde angeordnet. Außerdem stellten die Polizisten den Führerschein des Lübeckers sicher. Das Auto musste abgeschleppt werden. pah