Sluut up! Sluut up! Dit Woort passt in de Welt,  wo Toversicht un Freden tellt.  Sluut up, dat gau tosamenwasst,  wat deelt weer, un nu wedder passt. Sluut up dien Döör, laat Frünnen rin,  een goden Snack maakt jümmers Sinn.  Sluut up dien Ohr'n, un höör mal to,  nehm di de Tiet un beten Roh.  Sluut up dien Hart un ok dien Seel,  wenn du dat deist, denn helpt dat veel.  Sluut eenfach up! vun     Brigitte Fokuhl Wenn ich mein Dörfchen Schlutup sehe, am Travestrand, auf Bergeshöhe,wo ich so vieles schon erlebt,der Kindheit Tage mich umschwebt,der ersten Liebe goldene Zeit,oh, Tage voller Seligkeit.Wenn ich mein liebes Dörfchen sehe,so blicke ich dankbar in die Höhe. Wo ich genoss der Freundschaft Glückund manche Blume abgepflückt,wo oft mein Herz in Ängsten war,in Sturm und Nacht und in Gefahr,doch alles ging zuletzt noch gut,drum sing ich mit zufriedenem Mut,wenn leise Abendlüfte wehen:„Ach in der Heimat ist es so schön.“So fliehen unsere Tage hin,bei Arbeit und bei frohem Sinn,und Gottes Segen uns beschert,was dieses Leben hält und nährt.Das Feld trägt jährlich seine Fruchtund Fische hat das Meer genug.Und auf den Fluren, auf den Höhenruft es: in der Heimat ist es schön. Wir sehen mit ruhigem heiteren Blick,vorüber schweben Leid und Glück,es reiht sich immer Jahr an Jahr,so wechselvoll und wunderbar.Einst werden wir nach allem Tun,im Grabe bei den Vätern ruhen,Wo uns zuletzt ein seliger Geist,in eine bessere Heimat weist. Von Johann Wellman (1828-1910)
An mein Schlutup In dem lübschen Lande, nach der Ostsee zu, an dem Travestrande, liegst mein Schlutup du. Du bist mir die Heimat, kleiner lieber Ort, mein’ Gedanken weilen bei dir immerfort. Wenn in fremden Gauen, weit ab bin von Haus, seh’ ich wie in Sinnen wie zum Fang fahr’n aus deine Fischersmannen, weit wohl auf die See, Meeresgut zu holen, trotzen Well’ und Bö. Deine Schlote rauchen, ich seh's wie im Traum, es rühr'n sich die Hände im Fabrikenraum. Was der See entrungen durch viel Müh', Gefahr, bieten deine Werke mir als Nahrung dar. An dem Travestrande, nach der Ostsee zu, liegst du, meine Heimat, du, mein Schlutup du. Wo auch ich mag weilen, gleich wo ich auch bin, all mein Sehnen, Denken, eilet zu dir hin. Text: Hinrich Bade Melodie: Freiheit, die ich meine...
Schlutuper Geschichten von Rolf Willwater - Kuriositäten von der Schlutuper Hafenkante   ......aufgeschrieben in 2012 mehr - Rauchsäulen über der Schlutuper Wiek!   Notiert im Jahre 2012. mehr - Rolf Willwater, ein Schlutuper erzählt aus   seiner Jugend, ...gut 46 Jahre her... mehr - Der Stichling.. oder Stickel.... mehr - Ein hanseatischer Kaufmann wird geboren...... mehr - Nur eine olle Fischerbude....am Schlutuper Hafen... mehr - Mit einem Schlutuper Fischer auf                                   Buttjagd vor Travemünde.... mehr - Der alte Fischer und seine Frau! mehr - Ein Interview mit Enten Manni!                                             Verludert die Trave ? mehr - Am Wrack fischen bei der Metallhütte mehr - Robbi und der Anbiss...  Fisch is Fisch...!                    Zahnpflege in Schlutup... im Jahre 1968..... mehr - Ein Stück Treibholz! mehr - Ostenwind an der Lübschen Küste! mehr - Die vier Amazonen vom Dummersdorfer Ufer! mehr - Die Maikäfer, eine kleine Geschichte! mehr - Der Wildbeuter mehr - Das Weihnachtsfestival der                                  Schlutuper Fischtöter! mehr                                                                              - Eine Geschichte aus den 70igern mehr                                                                - Gedanken an die alte Bruderschaft!      mehr - Eine Wildbeuter Geschichte!                   mehr - Gothmund!      mehr - Frettchen mehr - Alles im Lot mehr - Nasses Grab    mehr - Wo bist Du ? mehr - Fischen am Hafen mehr - Erinnerungen mehr - Der Dwarslöper und der Stickel    mehr                   - Ove `s Angelteiche!       mehr - Mit Anker kann nichts passieren?   mehr - Lose Bildersammlung mehr - Anno Domini war die Welt noch in Ordnung mehr - Das Imperium mehr - Klabautermann mehr - Wisst Ihr noch ? mehr - Wat is mit dem Knieper oder Dwarslöper los ? mehr
Hanseatenleed vun 1813   Dor liggt uns Schlutup an’n Travestrand, :: Kridewidewit bumbum ::  dor wahnt een Fischer to linken Hand, :: Kridewidewit bumbum ::  sien Dochter wär een hübsche Deern, :: Kridewit juchheyrassa ::  de Kerls sehn se verdübelt geern,  :: Kridewidewit bumbum ::  	:   Gloria - Victoria : 	:   Kridewit juchheyrassa 	:  Gloria - Victoria : 	:   Kridewidewit bumbum ::  Se deen bi Steffen een heele Tied,  de Deern verdeen dor Geld as Schiet,  dat maakt se annern herrlich vör,  se kenn den Rummel dörch un dörch.  Denn maakt de Franzmann allerhand ,  un dorup köm de Krieg int Land.  De Franzmann kreeg wat up de Snut,  un löpt ut Dütschland wedder rut.  Denn käm int Dörp manch Volk togang, dor weern ok Hanseaten mang.  Dor geef dat männig dägten Fick,  toletzt, dor wär Trin Dörten dick.  Un as Trin Dörten in Weeken schull,  dor wür de Vadder rasend dull.  He segt:"Ick mut na'n Steffen gahn  un will em fragen, ob he't hett dahn."  He tröck sien Hergottsdischrock an,  un dee 'nen Tog ut de holten Kann  un nähm sien Stock in de rechte Hand  un lööp äs wär sien Mors in Brand.  De Steffen seggt: "Du böse Wicht,  meenst Du, dat ick Din Deern hef fickt ? Dat hebt de Hanseaten dahn,  dor must Du nah’n Afkaten gahn."  Afkat de segt: "Ick schiet Di wat,  ick mengeleer mi nich in dat.  So’n Hanseat, dat is een Mann,  kiekt mi un Di mit 'n Mors nich an."  Verfluchtes Volk, verfluchte Süch!  Verfluchtes Hanseatentüg !  Wenn disse Lübecker nich weer,  har min Trin Dörten noch keen Gör.  Vun denn Hanseatischen Jaeger Wurro
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Weihnachten 2015 Kyrie eleison   -   Herr, erbarme dich (unser) Eine Weihnachtsgeschichte von Karl-Heinz Wiechmann Dieses folgende Lied hörte ich in der Adventszeit. Maria durch ein Dornwald ging, Kyrie eleison. Maria durch ein Dornwald ging, der hat in sieben Jahrn kein Laub getragen. Jesus und Maria. Was trug Maria unter ihrem Herzen? Kyrie eleison. Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen, das trug Maria unter ihrem Herzen. Jesus und Maria. Da haben die Dornen Rosen getragen, Kyrie eleison. Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen. Jesus und Maria. Das Lied erinnerte mich an Iwer Rinsche und seiner „Gutenbergpresse“ und dem Lied : „Es ist ein Ros entsprungen...“ das bei mir im Bilderrahmen hängt und gleichzeitig daran erinnerte wie schnell ein Jahr vergeht. Rückblick Am Herrenabend vom Gemeinützigen Verein Lübeck-Schlutup e.V., am 30. Oktober 2015 ging der Spenden-Fisch durch den vollbesetzten Saal und es wurde erfreulich viel Geld gespendet. Unter den Mitgliedern und Gästen befanden sich auch deutlich viele jüngere Männer. Natürlich bestellte ich einen Jahreskalender bei Günter Steffen den ich vor Weihnachten abholte. Mecklenburger Straße, merkwürdig, irgendwie war es anders, keine Bollwerke mehr, die Blumenkübel waren verschwunden, nur noch 30er Zone. In Höhe „Kranzberg“ war meine Stimmung weg. Hier vor über 70 Jahren war eine Panzersperre gebaut worden und sollten eine Weiterfahrt verhindern. Am 8. Mai 1945 war der Krieg in Europa zu Ende. Im Juni kam ein Panzerspähfahrzeug aus der Wesloer Straße und feuerte eine Salve auf die Schmiede und Herr Bengelsdorf wurde im Dachgeschoss getroffen, ein sinnloser Mord. Als Kind hörte ich noch das laute Motorengeräusch, niemals wurde über den Krieg gesprochen. Der „Weiße Schwan“ mit den Stallungen brannte lichterloh. Ursache war eine überhitzte Brennhexe. In dem Gebäude lagen unsere „Befreier“, überall waren Engländer, Fremde. In Lübeck gab es nur noch Ruinen, Trümmerfrauen mit Kopftüchern räumten die Steine mit bloßen Händen weg. War es nur der zufällige Besuch in der Gedenkstelle „Herz Jesu“ und die „Flimmerbilder“ der Heimkehrer, die Soldaten mit leeren Gesichtern ein schützendes Tuch über die Sommer-uniform die sie nie ablegen konnten. Menschenmassen auf endlosen Wegen die einen Schutz suchten, wohin, wie geht es weiter? Diese Bilder wird man nie los und sie brennen sich ein, wenn Kinder und Erwachsene es erleben. Ich war am Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz angekommen und schaute mich dort um. Ein prächtiger geschmückter Baum an dem selbst gebastelte „Wunschzettel“„ hingen. Weihnachten, Geschenke, Weihnachtsmann, Gedichte aufsagen, strahlende Kinderaugen? Wie war das vor langer Zeit? Wir hatten einen „Trichter- Plattenspieler“ mit Handkurbel. Die alte Nadel kratzte fürchterlich das Lied: „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“, alle hofften es wird gut und es wird schnell gehen. Heute machen wir uns Gedanken und hoffen dass es dort überall gut geht wenn wir unsere Soldaten auf die Reise schicken. Menschen suchen Schutz bei uns und leere Kinderaugen sehen wir jeden Tag, vielleicht haben sie einen Gedanken, dort ist es schön und sie machen sich auf den weiten beschwerlichen Weg. Wir hatten auch alles erlebt, vielleicht auch schon vergessen. Kyrieleison. Das „ Lied “ hat sieben Strophen und in der letzten heißt es: Wer hat erlös´t die Welt allein? Kyrieleison. Das hat gethan das Christkindlein, Das hat erlös´t die Welt allein! Jesus und Maria! ( Fassung von 1850) Jedes Jahr erleben wir das Fest der Freude und singen gemeinsam Lieder, sammeln Spenden für die Not in der Welt, Hilfe dort vor Ort dürfen wir nicht übersehen aber auch ein Kind in der Nachbarschaft braucht vielleicht Hilfe. Ich war schon auf der Rückfahrt am Weihnachtsbaum Ecke Feuerwehr vorbei und drehte um, zurück zum TANNENBAUM auf dem Marktplatz. Ein kleiner Wunschzettel ganz tief unten am Zweig hatte mich doch neugierig gemacht. Ich musste mich bücken um den Text zu lesen, ich drehte die Rückseite um, aber auch auf der Seite stand nur WUNSCHZETTEL. Ein ganz kleines Kind mit einem ganz kleinen Wunsch? Was hat es sich gewünscht? Frieden, Freude, Liebe, Geborgenheit, Gesundheit, Glück? Allen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein frohes neues Jahr. Aus Bad Bramstedt liebe Grüße Anke und Karl-Heinz Wiechmann
Weihnachten 2017 Eine Weihnachtsgeschichte von Karl-Heinz Wiechmann   Es war einmal...   Wenn ich heute meinen Urenkeln von früher erzähle, muss ich lange überlegen, ob es sich diese kleinen Kinder vorstellen können, ohne Mobil-Telefon, Whats App, Internet und Co, E-Mail und allem anderen digitalen Schnick Schnack, zu leben.          ...Schlutup, das kleines Fischerdorf entwickelte sich langsam zu einem Industrieort. Die Fischerfamilien verkauften früher ihren Fang, zum Teil direkt aus den Holzkähnen. Der andere Teil wurde verarbeitet und Räucherfisch, Brat-Marinaden und andere Fischerzeugnisse hergestellt.  Die Kommerzialisierung begann mit der Fertigung von Netzen für die Schlutuper Fischer. Viele gründeten eine Fischfabrik wie z.B. J.Niset 1878. Immer mehr Schornsteine reihten sich um die St. Andreas Fischerkirche. 1886 entstand die Fa. Wilhelm Bade, woraus später "Tip Top" wurde.  Im “Haler Ort“, Ecke “Hintern Höfen“ am Pumpenberg entstand die Fischfabrik von Fritz Steffen, bekannt als Ankerfisch (heute in Dassow ansässig). Nun wurde auch eine Essigfabrik errichtet. Im Jahr 1896 gab es 42 Fischer. In diesem Jahr erhielt die "Ankerfischfabrik " den ersten Telefonanschluss in Schlutup; ein schwarzer Bakelitkasten mit Drehwahlscheibe und Stöpselkabel für die Verbindungen. Mit Pferd und Wagen wurde die angelandete Ware in Holzfässern zu den vielen großen Fischfabriken gebracht. Mit den vielen Fabriken gab es dann auch viel Arbeit für andere Gewerke und Zulieferbetriebe. Die Handwerker hatten viel zu tun. Der Ort wurde immer größer. Holzkisten wurden in großer Zahl für die Fischindustrie gebraucht und in einem Werk am Dovensee hergestellt. Während des Krieges wurden aber in den Kisten statt der Fische auch Kriegsmaterial gesteckt und mit Dampflok betriebenen Zügen zu den vielen Kriegsstandorten gebracht. Die Fischindustrie hat in der Zeit sehr gelitten. Die Winter waren immer „Winter“. Es kam der strengste Winter des 20.Jahrhunderts in Europa, 1946/1947 bei bis zu minus 20 Grad Celsius und viel Schnee. Von Osten tobte ein eisiger Wind, in England war es eine Katastrophe. Der Sommer davor war viel zu heiß, sodass die Ernte, aber auch das Brennmaterial gering war. Viele verhungerten und erfroren in Europa. Die Trave und die Ostsee waren total zugefroren. Die Schlutuper Fischer schlugen mit Äxten Löcher in das Eis und versuchten mit langen Stangen sie Aale zu stechen die sich im weichem Untergrund aufhielten. Die Kinder und Erwachsenen liefen Schlittschuh auf dem Eis. Wir wohnten beim Fischer Detlev im „Hintern Höfen“ in der Nebenwohnung und kamen nicht aus der Haustür raus. Vom Dach und auch vom Nebenhaus Gehl war der Schnee herruntergeweht. Im Keller waren die letzten Briketts verbraucht, aber im Schuppen waren noch ein paar Holzstücke eingelagert. Mit meinen 6 Jahren war ich dann hinten aus dem Fenster gerutscht und hatte einen Weg frei geschaufelt. Dann schlich ich in den Schlutuper Wald um Holz zu holen (klauen). Gott sei Dank war der Ofen betriebsbereit. In der Bratklappe im Plattenofen brutzelten Äpfel und ein herrlicher Duft verbreitete sich im Wohnzimmer. Dazu machten die zugefrorenen einfachen Glasfenster mit den Eisbildern dann so richtig Weihnachtsstimmung. Heinrich Detlev war 15 Jahre alt und hatte sich einen Segeleisschlitten gebaut. Wir packten die Konstruktion auf den Schlitten und zogen runter zum Fischerhafen. Der Eisschlitten war ein Dreieckholzgestell mit Kufen und einem Mast mit Segel, da kam Freude auf so über das Eis zu fahren. Nach den Hungerjahren ging es langsam mit der Wirtschaft voran. Beim „Kolonialwaren-Laden Schwarz“ und auch bei „Thams & Garfs“ an der Ecke Mecklenburger Straße/Wesloerstraße gab es wieder Lebensmittel. Bei der „Wagner-Margarine“ gab es als Beigabe kleine weiße Plastik-Figuren dazu (Menschen, Tiere, usw.) und zu Weihnachten auch Figuren für die Krippe. Eine rege Sammelleidenschaft mit Tauschgeschäften begann. Udo Schwarz hatte schnell alle Figuren der Krippe zusammen und kam auf die Idee, diese bunt anzumalen. Ich versuchte es mit Farben aus dem Tuschkasten, aber leider hielt die Farbe nicht auf den Figuren. Es wurde viel experimentiert. Die Lösung - Zaponlack deckte die Farben ab und sollte lange halten. Später baute Udo eine ausgeschmückte Holzkrippe dazu. Mein älterer Bruder Jürgen durfte schon ins Kino. Ich bewunderte lange die Fotos im Schaukasten. Mein Versuch an der Kasse vorbei zu schleichen scheiterte, Frau Schaube passte auf, denn der Jugendschutz wurde streng kontrolliert. In Schlutup tauchten die ersten Fernseher auf. Am 02.06.1953 wurde die Krönung von Elisabeth II in der Westminster Abbey im Fernsehen übertragen. In dem Schaufenster des Radiogeschäfts in der Wesloer-Straße wurde das Spektakel gezeigt. Viele Schlutuper standen dicht gedrängt vor dem Schaufenster. Rock and Roll hatte die Jugend verändert, unsere "Alten" verstanden die Welt nicht mehr, wir trugen Schuhe mit weißem Einsatz und Messingabsätzen. Als Elvis 1958 mit dem Schiff nach Bremerhaven kam und einen neuen Haarschnitt trug, war der Friseur im Ort vollbeschäftigt, denn alle Jungs wollten diese Tolle tragen. Ach, auf einmal waren auch die Mädchen mit ihren Petticoats interessant und die Tanzschule musste auch sein. Bei der Familie Schwarz wurde jedes Jahr in der Adventszeit die Familien- Krippe aufgestellt und Weihnachten versammelte sich die Familie unter dem Weihnachtsbaum. Doch 2016 war alles anders, Annette Schwarz fehlte. Eigentlich hatte sie noch so viel vor. Im ganzen Ort wurde getrauert. Jetzt am 3ten Advent stellte ich eine Kerze auf das Grab von Jürgen und las 2009 auf dem Stein; wie schnell doch die Zeit vergeht. Die Weihnachtshektik nimmt ihren Lauf: Einen anderen Urnenplatz besuchen, mit dem Handy schnell ein Foto machen, noch zum Marktplatz und den Baum fotografiert, …. und dann klingelt es, ein Urenkel sendet über Whats App ein Video vom Kuchen- und Gebäckbacken mit den Eltern, …. und da sind wir wieder am Anfang dieser Geschichte.   Allen eine frohe Weihnacht 2017 und guten Rutsch ins neue Jahr 2018, …. und ein bis zwei Schneeflöckchen Weißröckchen... wünschen Euch aus Bad Bramstedt, Anke & Karl-Heinz Wiechmann  
Weihnachten 2014 Von Karl-Heinz Wiechmann : Vielen Dank für die Grüße aus Schlutup. Es ist Advent und wieder warten wir auf Weihnachten... Wir blicken mal ganz weit zurück, die Kinder und Mütter warteten auf den Vater und Ehemann, immer in der Hoffnung, dass Alles gut wird. Es gab nichts zu essen, kein Brennstoff, manche hatten keine Wohnung, viele haben alles in der Heimat lassen müssen und wurden bei Fremden untergebracht, oder landeten für viele Jahre im Barackenlager. Flüchtlinge die irgendwie neu anfangen mussten. Es ist traurig aber war, alles wiederholt sich, wir müssen helfen, aber wie? Was kann man tun? Kinderaugen hinter zugefrorenen Fenstern, der Kerzenschein im Zimmer, Weihnachtsmusik im Radio, in der Küche wurde geknetet und gerollt, Plätzchen ausstechen, alles sollte zum Fest noch werden. Der Bäckermeister hinter der Kirchhofmauer hatte viel zu tun, alle brachten die Stollen und Kuchenformen zum Backen. In den Kellern wurde geheimnisvoll gesägt, gebastelt und es roch nach Farbe, was es wohl werden wird und vielleicht im Sack landet, den der Weihnachtsmann immer auf den Rücken trägt, oder auch nur die Rute, ja weil... Neben dem Bäcker gab es noch den Bauer Gödecke, mit ein paar Pferden, die im Winter den Schneeräumschlitten zogen. Ja es waren harte Winter, in der Kirche konnte nicht geheizt werden, im Lager gab es eine Brennhexe, aus dem nahen Wald wurde Holz gesammelt und so war dort ein Barackenzimmer ein beliebter Ort und alle versammelten sich dort gerne, es wurde Gottesdienst gehalten. Die Kinder bekamen Car- Pakete und freuten sich riesig. Essen gab es nur auf Bezugsmarken, wenn es dann auch etwas gab. Neben Gödecke war ein großes Gartengelände, viele hatten sich in Erdbunkern einen Vorrat angelegt. Der Grünkohl hatte den Frost hinter sich und schmeckte dann erst richtig. Der Schlachter Ahrens vom Markt hatte viele Hausschlachtungen und auf den Leitern hingen die Schweinehälften. Die Kinder mussten „ Blutrühren“ für die Grützwurst, zur Belohnung gab es ein „ Kotelett“ frisch aus der Pfanne. In einigen Jahren hatten Fischer im Ort mit den Kähnen und Netzen reichlich gefangen und verkauften auf den Hinterhöfen die Fische. Ach ja, auch der Fleischer baute eine Art „ Fischwurst“ zusammen die es dann Heiligabend gab, schmeckte fürchterlich aber machte satt. Hinter der Kirche am Pumpenberg war eine gefährliche Rodelbahn, immer wenn gestreut wurde kamen die Kinder bei und pumpten so lange bis das Wasser unten am Netztrockenplatz angekommen war, da ging so einiges zu Bruch, die Bahn war sehr schnell und gefährlich. An einigen Tagen sind wir zum Breitling runter und rodelten am Behnturm mit den Lagerkindern. Am Dovensee lagen die Holzstämme im Wasser, die der Kahnbauermeister Schmal brauchte für den Bootsbau. Wir Kinder besorgten uns Holzabschnitte und bauten Skier, die Älteren zogen dann die Kleinen über den hart gefrorenen See, man durfte nur nicht zu dicht an dem Ablauf  kommen der unter der Straße zur Sägemühle lief und von dort in die Trave. Die Eisdecke hatte gefährliche Risse und wenn zu viele auf einer Stelle tobten, knallte es gewaltig. Mit Streichhölzern steckten die Großen die Reetpompeseln an, es sah aus als wenn sie eine dicke Zigarre in der Hand hatten. Abends kehrten wir steif gefroren nach Haus und mussten Briketts nach werfen, Gott sei Dank hatte Mutter den einzigen Kachelofen von Pötter Scholz aus schmieren lassen. In der oberen Bratapfelklappe legten wir gesammelte Kastanienbeutel rein, so hatten wir im Bett wenigstens warme Füße. Am Morgen war das Bettzeug an der Außenwand fest gefroren. Die Haustür konnte man nicht öffnen, der Schnee war vom Dach gerutscht. Ich  musste dann hinten durchs Fenster und den Schnee weg schaufeln. Wasser hatten wir von der Zwirngangspumpe geholt, der Eimer war schnell leer, jetzt überlegte man, geht man nach dem Schmied Bengelsdorf oder zur Kirche, die Schmiedepumpe war aber privat, ich ging dort gerne hin, auf der Esse war immer Feuer und wenn dann auf dem Amboss die Hufeisen geschmiedet wurden sprangen die Funken umher.  Mit den Booten war kein Fischfang möglich, es wurden große lange Stangen mit einer Wiederhaken-Spitze in das offen geschlagene Eisloch gestoßen und so mancher Fisch im moorigen Boden hatte verloren und landete im Eimer. Im Fischerhafen waren einige geflüchtete Familien mit den Kuttern fest gefroren und mussten außen herum das Wasser freihalten, damit nicht der Rumpf zerdrückt wurde, sie schlugen mit der Axt das dicke Eis kaputt. Auf dem Gleis standen noch abgestellte Wagon mit Nachschubmaterial vor Krages Holzschuppen. Wir Kinder spielten dort und entdeckten das Brennmaterial, es landete wie Koks im Ofen, so mancher geschlagener Baumstamm wärmte die Stuben. In der Schule gab es manchmal auch kein Brennmaterial und so blieb die Alte Dampfheizung kalt, es gab Schulfrei. Jahre später erinnerten wir uns an Krippenspiel und Bibelstunde, Iwer Rinsche war etwas älter und Herta Fischer passte auf die Mädchen auf. Dann wurden Sommerreisen gemacht, wir organisierten das Sammeln der Spenden. Viele Tante Emma-Läden gaben Erbswurst, Linsen und Allerlei, Fischdosen für das Abendessen auf der Schwarzwaldhütte und Schlutuper Kinder wuchsen mit den Flüchtlingen zusammen auf. Erika Vorpahl war mit Helga Trost oft zusammen und hat ihre Erlebnisse in „Baracke Nummer 1“ aufgeschrieben und in den Lübecker Nachrichten berichtet. Es wurden schnell große Wohnungsblöcke gebaut, viele wurden später von Grabowski wieder abgerissen, moderne Wohnungen mit Badezimmer errichtet, wie am Kaufhof. Alles liegt eine Ewigkeit zurück und alle können sich an „ Hese „ erinnern, kein Schlutuper konnte seinen Namen richtig aussprechen, viele Menschen fanden Halt und wurden geprägt, er war ein Ersatzvater und war mit dem Fahrrad unterwegs immer offen, wie auch seine ganze Familie. Aus der Gemeinschaft sind viele Figuren entstanden die sich in Schlutup und Lübeck bemerkbar gemacht haben. Der Fischerkahn in der Kirche, Bücher, Familienfotos über Slutup, die alten Kähne im Dorf usw. geben Zeugnis. Ich wünsche Ihnen und der Gemeindearbeit ein glückliches Händchen in Schlutup und alles Gute für die Zukunft. Advent ist immer eine Zeit für Stille, mit großer Freude habe ich den neuen Bäcker und eine rege schöne Veränderungen im Dorf entdeckt, ein Grund mehr in der Vergangenheit zu wandern. Vielen Dank noch einmal für den Brief, so kam der Gedanke, einmal mehr an vielen Menschen und deren Schicksal sich zu erinnern. Alles hat seine Zeit... Die Welt hat sich verändert, die Erinnerung bleibt. Voriges Jahr vor Weihnachten 2013 druckte in der Marienkirche Iwer mit einer  „Gutenbergpresse“ mir das Weihnachtslied von einem Catholischen Gesangbuch von 1599. „ Es ist ein Ros entsprungen „  ...aus einer Wurzel zart, „..aus einer Wurzel hart „ trifft eher im biblischen und menschlichen Erfahrungen zu, führt Iwer an, dass doch aus härtesten und schlimmen Erlebnissen noch Leben erwachsen kann. In Erinnerung an meinen Bruder Jürgen, Martin Hesekiel, Iwer Rinsche, Manfred Braasch, Udo Schwarz und Schulkollegen sowie Lehrer die uns geformt haben, alle aufzuführen würde Bücher füllen. Wir wünschen ihnen und der Familie ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit, Zufriedenheit und ein gesundes neues Jahr 2015. Aus Bad Bramstedt, liebe Grüße Anke & Karl-Heinz Wiechmann
Weihnachten 2018 Eine Weihnachtsgeschichte von Karl-Heinz Wiechmann Alle Jahre wieder... Große Freude- VOCALIS Chor in der Fischerkirche - das Notenblatt lag bereit zum MITSINGEN auf allen Plätzen, ich hatte es geschafft das Konzert zu besuchen. Die Kirche war rappelvoll, wie vor genau 9 Jahren bei der Trauerfeier für Jürgen. Das Konzert wurde durch den Leiter - Nicolai Juretzka - mit Klavier begleitet und internationaler Chorgesang erklang durch den herrlichen Kirchenraum. Mitsingen war angesagt vom Notenblatt : Alle Jahre wieder , Tochter Zion , Oh Tannenbaum, brachte so schon festliche Stimmung am 3. Advent. Riesen Beifall und anschließend Punsch trinken, es war gelungen. Gäste waren von weither gekommen und bestaunten die Kirche und es wurden Gespräche geführt. Ich ging dann runter zum Marktplatz und hatte eine "Neuschlutuperin" an meiner Seite.  Am Fischerkahn "Schlu 2a" blieben wir stehen und schauten zur letzten "Familien - Fischwarenfabrik" rüber, direkt an der Kirchhofsmauer gelegen. Weiter meine Alte Schule, daneben Wellmann - die führten in der Hüxstraße in Lübeck einen Laden, jetzt sind es moderne Wohnungen. Die Räucherschornsteine lassen erahnen wo früher überall Fisch verarbeitet wurden. Niset, war mal Begegnungshaus der Gemeinnützigen bei Hüsing, später "Klein Erna" neben Kranz, am Berg, weiter vorbei an Horst P. Schwanke‘s Haus, darüber hatte sie INFOS von den Büchern und so auch Kenntnis über den Ort. Jedes 2. Haus eine Fischerfamilie, bis zum Kranzberg noch ein paar Schritte, da sahen wir die leere Sky-Filiale - zugemacht.  Beim ehemaligen "Schlachter Ahrendt" (2003 zu / 2004 Krellenberg) blieben wir stehen und verabschiedeten uns, sie bedankte sich ganz herzlich für die Beschreibungen und rief noch rüber zum Auto : Mattina aus Mark Brandenburg, ich sehe nachher die Trave und wohne im Schuback-Haus. Rückblick... Schuback, für Glückseligkeit, jeder kennt in einer Stadt heute den Namen. 1947 in der Mecklenburger Straße gegründet und immer noch familiengeführt. In der Drogerie hatte mir Luis Schuback damals den "Zaponlack" besorgt für die Wagnerfiguren, die mit Tuschkastenfarbe nicht auf Dauer gehalten hätte, Krippe von Udo immer noch Tradition. Wir probten in der Kirche das Krippenspiel, Hintern Höfen, mein Weg vorbei an der "Gehl Friseurstube", gegenüber "Sinning" Fischverarbeitung Marinaden/Räucherfisch, oh lecker, Töpfermeister Scholz artig gegrüßt, an der Wasserpumpe direkt der Milchmann und Kramerladen Voss im Zwirngang. Bauer Gödecke kam mit Pferdewagen aus der Ausfahrt, Malerwerkstatt vorne, ein paar Schritte der Schlachter und die Bäckerei Jung, der Schuster an der Mauer und schon am Glockenturm, "Hannes Frahm" der Kirchendiener schloss die Tür auf. Ein herrlicher Duft vom Räucherkaten an der Mauer, direkt aus dem Dachboden, wehte herüber, alle Hausschlachtungen brachten die Schinken dahin. Herta Fischer inszenierte die Figuren, ein Schaffell sollte Wärme für das Christkindlein symbolisieren, die Mädchen hatten Blockflöte gelernt für "Es ist ein Ros entsprungen...". Der Große Tannenbaum war fertig und piekste mit seinen Nadeln, die kleine Weihnachtskrippe stand bereit und es war bitterkalt...   Sommer 1957/58 im Palinger Weg tat sich etwas, die Abschlussklassen hatten eine große Aktion vor, Bäume pflanzen in der Freibad-Anlage und am 28.Mai wurde die beheizte Anlage eingeweiht. Der DLRG Bademeister Priebe konnte Erfolg melden für "SEEPFERDCHEN"  und Co.. Es kam dann aber Hans Georg Peters aus Israelsdorf und nahm die Prüfung ab. Lothar Raddatz erzählt immer am 2. Weihnachtstag beim Patentreffen von der DLRG-Zeit und ist immer noch dabei in Ahrensburg. Beim Glühweinpunsch denken wir noch an die Bikini Bademode : "Itsy Bitsy Teeny Weenie Honolulu Strandbikini" sangen Catarina Valente und Silvio im Radio. Den ALTEN passte es nicht, wenn die jungen Dinger so frei rumliefen, Einteiler Badeanzug hochgeschlossen eben anständig. Neuzeit... Der Herrenabend der Gemeinnützigen brachte wie auch im Vorjahr über 1000 Euro Spendengeld zusammen, ein Teil auch für die Badeanstalt im letzten Jahr zugeteilt. Lag es an dem Vortrag von dem Herrn Klaus Regling über den "Euro - Rettungsschirm ESM in Luxemburg", dass gleich 12 neue Mitglieder sich anmeldeten? Aber dass im Jahr für 11 € Mitgliedsbeitrag so viel GUTES herauskommt, spricht für sich. Auch 2 junge Feuerwehrmänner wollten dabei sein. Man sprach über die DMark und nach dem super vorgetragenen Beitrag hatte man einen Durchblick gewonnen über "Früher war alles besser"! Kleine Anmerkung... Damals war eine DM noch viel Wert und Familie Raddatz hatte lange überlegt über einen  "ANTRAG ZUR DLRG". Weihnachten lag unter dem Tannenbaum ein Umschlag bunt geschmückt, unsere Mütter kannten sich aus den "Bunkeraufenthalten", die Freundschaft ist immer geblieben. Die Flasche mit "GOLDWASSER aus Danzig" für die Erwachsenen stand bereit und wir machten zusammen Bescherung mit selbstgebastelten Tannenzapfen, geschmückt mit Lametta, Selbstgestricktem und Allerlei aus dem Backofen. Lothar öffnete mit großer Anspannung den UMSCHLAG und es war die Unterschrift auf dem Formular, große Freude und ein Lächeln sagte Danke. Für ein Jahr, eine DM und ist so wertvoll angelegt. Die Heimfahrt… Es war so schön warm in der Fischerkirche St. Andreas, draußen am Marktplatz waren es nur noch 0 Grad, die ehemalige Schienenspur sah ich unter dem Auto aber ich brauchte nicht kratzen. Ein letzter Blick zum großen Stern oben am geschmückten Weihnachtsbaum, ein Foto noch und ab in Richtung Heimat. Aber die Gedanken schweiften noch in der Vergangenheit. Slutup, zum Weißen Schwan in die Mecklenburger Straße, ja wo sind alle die kleine Tante Emma Lädchen geblieben, neben dem ehemaligen Kino die Bäckerei, die Kolonialwaren- und Kohlenhandlung, die Handelsbank, das Kankel Modehaus, Zigarren Steffen, Arko, Zeitschriften, Uhrmacher, Tams & Garfs, Stürmer mit Laubengarten an der Ecke Wesloerstraße, Straßenbahn Haltestelle vor der Witte Fischindustrie, Schindler mit EIS- Lädchen, Wandschneider , Schlachter, Fotogeschäft, Glaserei, Schuhladen, AOK Geschäftsstelle, Specht, Tankstelle, Apotheke, Friseur, Autohaus ( jetzt noch der einzige Nettoladen), Katz & Klump Bahnschwellen, Grüne Bude ( wo früher sich über eine Weiche die Straßenbahnen begegneten ), usw., alles nicht mehr da, …. Vergangenheit. Ich fahre noch rauf auf die Karlsruher Straße, Ecke Wesloerstraße und da stand ein Bahnwagon auf dem Platz, die Familie Mann hatte da einen Tante Emma Laden eingerichtet, Renate war damals mit beim Krippenspiel üben und auch mit der Jungschar auf vielen Fahrten mit dabei. Manfreds Sohn wohnt uns gegenüber und wir halten uns die Erinnerung wach. Im Autoradio Weihnachtlieder, vor Bad Segeberg fängt es an zu schneien, Streuwagen im Einsatz, so 2cm Schnee lag auf dem Bürgersteig. Jetzt noch kleine Geschenke für die 4 Urenkel besorgen, dann ist wieder fast ein Jahr vorbei.   Allen ein frohes Fest, einen guten Rutsch ins NEUE JAHR 2019 Grüße aus Bad Bramstedt Anke & Karl-Heinz Wiechmann